Historisches

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"Gut Heil!" - Grüße vom Turnfest
Nach dem Aufkommen der Postkarten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bürgerte sich der Brauch ein, Grüße an Familie und Freunde zu senden. Auch Turner nutzten eifrig das neue Medium. Besonders von festlichen Ereignissen, wie Fahnen- oder Hallenweihen, Gau-, Kreis- oder Landesturnfesten sind zahlreiche Grußpostkarten überliefert. Als Chromolithografien reich verziert, sind sie begehrte Sammelobjekte. Von Deutschen Turnfesten gab es neben "offiziellen" Festpostkarten viele weitere Anbieter.
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Postkarte zur Erinnerung an den Freiheitskampf von 1848
Das heutige "Fundstück" passt in die Zeit des Erinnerns nach dem verlorenen Weltkrieg von 1939 bis 1945. Die nicht gelaufene Postkarte zeigt im Zentrum (im Vordergrund rechts) die Front des Neustädter Rathauses in Hanau, links dahinter die (noch unzerstörte) Wallonisch-Niederländische Kirche, in der 1848 der Deutsche Turnerbund gegründet wurde.
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Turnen unterm Kreuz des Südens
Einwanderung und Kulturtransfer. Die Geschichte der Leibesübungen in den drei Südstaaten Südamerikas, Argentinien, Brasilien und Chile, steht in enger Wechselbeziehung zur Geschichte der Einwanderung aus allen Teilen der Welt in die ehemals spanischen Besitzungen und das Kaiserreich Brasilien. Zum "kulturellen Gepäck" der Migrantinnen und Migranten gehörten auch Turnen, Spiel und Sport. Brasilien wird hier im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen.
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American Turners
Bei einem Streifzug durch die USA finden sich auch noch Reste des Turnvereinswesens, das Mitte des 19. Jahrhunderts entstand und bis in die Gegenwart auf nationaler Ebene organisiert ist. 2023 kann der erste amerikanische Turnverein, die heutigen Cincinnati Turners, seinen 175. Gründungstag feiern, und 2023 wird das nationale Turnfest ausgetragen, das wie in Deutschland in der Regel alle vier Jahr stattfindet.
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Kämpfer für eine große Sache
Weshalb standen die Vertreter der Turnvereine Spalier, als die gewählten Abgeordneten des ersten frei gewählten Parlaments, der Frankfurter Nationalversammlung, in die Paulskirche einzogen und über die erste freiheitlich-demokratische Verfassung in Deutschland berieten? Und was für eine Rolle spielt der Schlapphut in diesem Zusammenhang?
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Ein Sprungbrett in den Olymp
Ulrich Spieth, heute 82 Jahre alt, war ein Teenager, als sein Vater mit seinem Freund Richard Reuther, Nationalturner und Ingenieur, in der Firma an einem federnden Sprungbrett zu tüfteln begann. Reuther war getrieben von der Idee, Turngeräte zu erschaffen, die die Verletzungsgefahr für Athletinnen und Athleten verringerten und ihre Leistungsmöglichkeiten erhöhten.
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Raus aus dem Korsett
Turnende Frauen werden heute als Normalität wahrgenommen und nicht mehr als Besonderheit. Hatte das Turnen in seinen Anfängen für das vermeintlich schwache Geschlecht damals geradezu revolutionäre Züge. Wir blicken zurück.
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Symbole der Turnbewegung
Turnen ist eine Bewegungskultur, die zu ihrer Darstellung zahlreiche Symbole, Rituale und Inszenierungen entwickelt hat: die Farben der Turner, das Turnerkreuz, der Turnerspruch, der Gruß der Turner und die Symbole der Turnbewegung. Doch wie kam es zu all den Farben, dem Spruch, dem Gruß und den Symbolen?
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Eine Erfolgsgeschichte
Sie hat sich über die vergangenen zwei Jahrzehnte zu einer Erfolgsstory entwickelt: die Geschichte des Fitness- und Gesundheitssports im Deutschen Turner-Bund. Dabei sahen die Verantwortlichen Anfang der 90er Jahre gar keinen Bedarf für zusätzliche "Bewegungsangebote". Walter Brehm, Herbert Hartmann, Detlef Mann und Pia Pauly beschlossen, diese Haltung zu hinterfragen.
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Flaggschiff der Verbandsentwicklung
Stärkung der körperlichen Fitness durch Training grundlegender körperlicher Fähigkeiten, Stärkung der Gesundheit und des Wohlbefindens, Körperertüchtigung als Mittel der Erziehung und Bildung, Partizipation statt Selektion, kein wettkampfmäßiger Leistungsvergleich - all das sind die Ziele und Prinzipien des Allgemeinen Turnens. Und das seit mehr als 200 Jahren.
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Wilfried Theessens kleiner Rückblick
Mit über zwei Millionen Mitgliedern ist die Deutsche Turnerjugend (DTJ) eine der größten Kinder- und Jugendorganisationen Deutschlands. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1921, mit einem gewissen Edmund Neuendorff.
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Das Streben nach Freiheit und Gleichheit
Stolz sind sie bis heute bei der Turngemeinde 1837 Hanau a. V., bei der Gründung des Deutschen Turner-Bundes vor 175 Jahren eine besondere Rolle gespielt zu haben. Denn einer von ihnen war es, der die Sache ins Rollen brachte.
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Wie die Musik zu den Turnern kam
Im Herbst 1989 bei der Revolution in der DDR spielten die Turner keine Rolle. Beim Freiheitskampf 1813 gegen die Besatzung Deutschlands durch Napoleon waren Turner mit dabei. Blicken wir zurück.
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Wiedervereinigung nach 50 Jahren
Zu einem nostalgischen Wiedersehen trafen sich die Olympia-Turnerinnen und -Turner der Spiele 1972 der DDR und der BRD auf dem Olympiaberg in München.
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Turnen bei den Olympischen Spiele München 1972
Aus der Sicht des Turnens stellten die Olympischen Spiele von München einen Meilenstein in der Entwicklung zum modernen Kunstturnen dar. Während die ersten Spiele in Deutschland, die Feiern zur XI. Olympiade 1936 in Berlin, noch ganz vom deutschen und europäischen Modell des Turnens geprägt waren, zeigten die Turnwettbewerbe von München, dass das Kunstturnen eine hoch komplexe, moderne, akrobatische und artistische Sportart mit internationaler Verbreitung geworden war.
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Drei Zeitzeugen
Reck-Weltmeister Eberhard Gienger, DDR-Spitzenturner Wolfgang Thüne und Ilona Gerling, Teilnehmerin des Internationalen Olympischen Jugendlagers, erinnerten sich in einer Podiumsdiskussion im Juli 2022 daran, wie sie die Tage des Attentats 1972 erlebten.
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Eine Olympiasiegerin stellt Fragen
An die Stätte ihres größten olympischen Erfolges will Prof. Dr. Karin Büttner-Janz bei den European Championships in München im August 2022 zurückkehren. Als Mitglied der Mannschaft der DDR hatte sie von dort 1972 fünf Medaillen mit nach Hause genommen. Im Vorfeld dazu denkt sie noch einmal an die Olympischen Spiele 1972 zurück.
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UNESCO Kulturerbe Sportverein
In einer Meldung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vom März dieses Jahres hieß es: Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die ‚Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur‘ in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.