Modetrends immer im Blick
Modetrends habe man dabei immer im Blick, könne sie aber nicht einfach 1:1 adaptieren, sondern müsse die richtige Balance finden, herausfiltern, was für den Sport geeignet ist. "Es gab schon viel Schnickschnack", an den Motorsport angelehntes Racing-Design oder 3D-Effekte, sagt Hahn. Doch jetzt gerade dominiere wieder die zurückgenommene "cleane" Linie. Mehr Schlichtheit, Klarheit, weniger aufdringliche Grafik.
Auch bei der Passform gab es Entwicklungen. "Wenn man heute die Anzüge von vor 20 Jahren sieht, fragt man sich: Wie konnte das jemand tragen?", sagt Hahn. "Das war quadratisch, praktisch, gut." Auch die kurzen, engen T-Shirts, die zwischenzeitlich "in" waren, würden heute wohl kaum mehr Abnehmer oder Abnehmerinnen finden.
Bei der ersten Gymnaestrada-Kollektion habe man noch nicht alle Teile in Damengrößen gehabt, erzählt Hahn. Heute gebe es speziell angepasste Schnitte, taillierte Jacken, anders geformte Hosen.