Nach dem Abitur hatte Minkus bereits einen Studienplatz in Technischer Fotografie sicher, doch bei einem Praktikum zuvor entdeckte er in einer Zeitschrift eine Ausschreibung für ein Volontariat bei einer großen Sportfotoagentur in Düsseldorf und bog erst mal in dieser Richtung ab.
"Damals konnte man beim Fußball noch während des Spiels neben dem Trainer auf der Bank sitzen und danach auf den Platz rennen", erzählt der ausgebildete Allrounder. Viele Homestorys von Spielern und ihren Familien habe er gemacht, ohne bei einem Management darum anfragen zu müssen. Von seinen Experimenten mit Wischtechniken hielt sein Chef allerdings nicht viel, hier werde keine Kunst gemacht, hatte dieser dem Lehrling nach seinem ersten Termin gesagt.
Mehr Erfolg sollte Minkus mit derartigen Versuchen später haben, als er in Dortmund Kommunikationsdesign studierte und gleichzeitig damit begann, für Alcatel, den damaligen Hauptsponsor des Stuttgarter DTB-Pokals, zu arbeiten.
Zusammen mit Grafik-Designer Aguilar entwickelte er unter anderem erste Slideshows und andere eher künstlerische Kreationen.
"Da habe ich angefangen, inhaltlich zu denken und mit Bildern Geschichten zu erzählen", erinnert sich Minkus.