Doch jetzt ist seine Fähigkeit gefordert, bei den 13 bis 15 Jahre alten Nachwuchsathleten die Leidenschaft für ihren Sport weiter zu schüren. Was für den Sohn des in Rumänien geborenen Marius Toba, WM-Vierter 1995 an den Ringen, keine leichte Aufgabe ist.
„Jede Generation unterscheidet sich von der vorherigen Generation. Es ist nun mal so, dass es mehr Einflüsse von außen auf das eigene Leben gibt. Aber ich gebe mir viel Mühe, die Jungs zu verstehen”, sagt Toba. Er wolle ein gutes Mittelmaß finden, aber es gebe auch Regeln: „Ein Handy hat am Turngerät nichts zu suchen.”
Schließlich gilt es auch für die Junioren, sich schon bald auf der internationalen Turnbühne zu behaupten. Die Konkurrenz jedenfalls ist härter denn je. Toba: „Andere haben oftmals bessere Rahmenbedingungen und das Turnen ist globaler geworden. Und ein Jahrhunderttalent haben wir aktuell nicht.”