Aus eigener Erfahrung wohlwissend, wie schwer das in jungen Jahren sein kann. Mit sieben Jahren begann ihr sportlicher Weg, der sie bis in das Junioren-Nationalteam führte, auf dem sie aber von Knieproblemen ausgebremst wurde. Keine gute Situation im Leistungssystem einer Sportschule, wo neben ihren sportlichen aber auch die Führungsqualitäten erkannt und gefördert wurden. Eigentlich wollte ich immer in die Medizin
, gibt Sonja Kujawski zu. Doch der Reiz ihrer Herzens-Sportart war stärker: Und ich wollte schon immer all das zurückgeben, was mir als Gymnastin gegeben wurde.
Heute ist sie froh, ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben.
Mit großem Durchhaltevermögen und Ehrgeiz, der sie durch eine intensive Ausbildungszeit an der Trainerakademie mit viel Pendeln zwischen Berlin und Köln trug. Ein Lohn ist die schon während des Studiums erfolgte Berufung zur Verbandstrainerin am Bundesstützpunkt Berlin. Parallel dazu qualifizierte sie sich als internationale Kampfrichterin, als die auch schon mehrfach für den DTB im Einsatz war. Die aktuelle Wunschvorstellung lautet:
In Berlin bleiben und immer wieder Gymnastinnen den Sprung an das Bundesleistungszentrum in Schmiden ermöglichen, wo ihre Schützlinge ihre sportliche Entwicklung bestmöglich fortsetzen können.
Besonders schätzt sie den Austausch mit Bundestrainerin Julia Raskina-Rizzo, die für sie Vorbild und hochgeschätzte Kollegin zugleich ist: Julia ist sehr offen für Feedback und nimmt Anregungen gerne an. Ich finde es beeindruckend, wie sie diese aufnimmt und anpasst, um das Beste aus den Athletinnen herauszuholen.