Doppelstart dank kombinierter Premiere
Ein neues Aufgabenfeld, das auch den Athletinnen und Athleten sichtlich Spaß bereitete. Viele nutzten die kombinierte Premiere zum Doppelstart. Wie der von Sina Klabunde bei der TG Münster trainierende Adrian Thomson, der sich als einer der besten deutschen Doppel-Mini-Trampolinturner den ersten Sieg in der Altersklasse 17+ sicherte. „Ich glaube, jeder Trampoliner hat Spaß an Tumbling, die beide Sportarten haben ja ihre Parallelen“, erklärte der 20-Jährige, der aber auch zugab, dass Tumbling für ihn technisch viel anspruchsvoller sei als erwartet: „Der Weg, wie man die Saltos einleitet und ineinander übergeht ist ganz anders als beim Trampolin. Teilweise sogar das Gegenteil, von dem was wir beim Training lernen.“ Das sei für den Allrounder, der Dritter auf dem Doppel-Mini und im Vorjahr auch Deutscher Vizemeister auf dem Groß-Trampolin wurde, aber auch der Reiz gewesen:
„Man kann sehen, wie technisch divers man wirklich ist.“
Dass die Premiere in der offenen Altersklasse als Mix-Wettbewerb geturnt wurde, war auch der – anders als bei den Jüngeren - noch etwas zurückhaltenden Meldezahl geschuldet. „Wir werden im nächsten Jahr den Tumbling-Cup eher einen Tag später in den Deutschland-Cup auf dem Doppel-Mini integrieren“, sagt Sina Klabunde. Denn viele Athletinnen und Athleten konzentrierten sich auf die Meisterschaft auf dem Doppel-Mini. Wie der spätere Titelträger Moritz Braig von den Munich Airriders, der als guter Bodenturner liebend gerne auch sein Können auf der Tumbling-Bahn gezeigt hätte.