Mann und Frau sitzen vor dem PC im Büro | Foto: Manuela Meyer
Fit & Gesund

Was dahinterstecken kann

Woran erkenne ich trockene Augen?

Juckreiz, Brennen, Fremdkörpergefühl – manchen sind diese Symptome bestens vertraut.

 

Kehren die Probleme jedoch immer wieder oder treten sogar dauerhaft auf, kann das ein deutlicher Hinweis auf die Erkrankung Trockene Augen sein, das sogenannte Sicca-Syndrom.

Typische Symptome trockener Augen

Wird die Augenoberfläche nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet, beginnen die Augen zu brennen, zu jucken und werden rot. Zusätzlich können sich die Augenlider röten oder sogar anschwellen. Manchmal tritt beim Blinzeln das Gefühl auf, einen Fremdkörper oder ein Sandkorn im Auge zu haben. 

Auch bei trockenen Augen können die Augen tränen, da bei einem instabilen Tränenfilm die Tränenflüssigkeit nicht mehr auf der Augenoberfläche haften bleiben kann. Morgens nach dem Aufwachen kann es zu Verklebungen oder Verkrustungen der Wimpern kommen. Auch Lichtempfindlichkeit oder Sehstörungen können durch chronisch trockene Augen ausgelöst werden. Schon allein, wenn sich die Augen oft müde und gereizt anfühlen, kann das ein Anzeichen für trockene Augen sein.

Augentropfen, Augensalbe oder Augenmasken

– so werden Sie die Beschwerden los!

Die Ursache von trockenen Augen ist meist ein instabiler Tränenfilm, der aufreißt und die Augenoberfläche ungeschützt zurücklässt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch Entzündungen und Folgeschäden an den Augen begünstigen. Mit der richtigen Behandlung können Sie die Symptome jedoch schnell in den Griff bekommen!

Schnelle Augenbefeuchtung am Tag

Fühlen sich die Augen trocken und müde an, sind Augentropfen das erste Mittel der Wahl. 

Sie können die Beschwerden schnell und zuverlässig lindern, indem sie die Augenoberfläche befeuchten und den Lidschlag wieder geschmeidig machen. Außerdem bilden sie einen Schutzfilm, der Reizungen vorbeugen kann. 

Je nach Ausprägung des trockenen Auges werden unterschiedliche Präparate zur Therapie angeboten: 

  • befeuchtende Augentropfen als Ergänzung des Tränenfilms, 
  • Augentropfen zur Stabilisierung der Lipidschicht des Tränenfilms oder
  • Kombinationspräparate zur Befeuchtung und Pflege der gereizten Augenoberfläche. 

Augentropfen gegen starke Beschwerden des trockenen Auges können eine gelartige Konsistenz aufweisen. Sie haften dadurch noch besser und länger an der Augenoberfläche und spenden so intensiven Schutz.

Befeuchtung der Augenoberfläche in der Nacht

Manchmal reichen Augentropfen alleine nicht zur Behandlung von trockenen Augen aus. Sind die Augen dauerhaft gereizt, benötigen sie vor allem nachts einen besonderen Schutz durch eine reichhaltige Augensalbe. Da während der Schlafphase eine regelmäßige Befeuchtung mit Augentropfen nicht möglich ist, brauchen die Augen einen fetthaltigen Schutzfilm, der sich über mehrere Stunden schützend über die Augenoberfläche legt. Die Augensalbe, die vor dem Zubettgehen in den Bindehautsack gestrichen wird, kann Verkrustungen am Lidrand, Verklebungen der Wimpern oder ein kratzendes Fremdkörpergefühl am Morgen nach dem Aufwachen verhindern.

Wärmebehandlung für die tägliche Lidrandhygiene

Kühlende Augenmasken lassen geschwollene Augenlider nach einer zu kurzen Nacht wieder abschwellen. Doch es gibt auch wärmende Augenmasken, die für eine intensive Augenpflege gedacht sind. Denn oft steckt hinter trockenen Augen eine Lidrandentzündung (Blepharitis) oder eine Verstopfung der Talgdrüsen im Lidrand (Meibomdrüsen-Dysfunktion), die zum Sekretstau und zu einer mangelhaften Zusammensetzung des Tränenfilms führen kann.

Durch die Wärmebehandlung lösen sich Verkrustungen am Lidrand und Verstopfungen in den Talgdrüsen. Die Durchblutung der Augenlider verbessert sich und die Beschwerden werden gelindert. Auch Gerstenkorn und Hagelkorn lassen sich damit gut behandeln.

AUSGABE         Gesundheit 02-2026 | Fit & Gesund | Woran erkenne ich trockene Augen?
AUTOR              HYLO®  - URSAPHARM Arzneimittel GmbH