Die Zahlen sind beachtlich: mindestens 20 Teilnehmende beim ersten Mal, inzwischen doppelt so viele. Sie tanzen, sie dehnen, sie probieren aus.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer an einem Abend Zumba oder Pilates testet, muss keine Kursgebühr bezahlen und keine zehn Wochen lang Verpflichtungen eingehen. "Viele finden schnell heraus, ob es passt", sagt Westphal. Und wenn es das tut, lernen sie gleich die Menschen kennen, die die Kurse später anleiten.
Eine Geschichte sticht dabei heraus: die von Angelina Ludwig-Schwall. Neu im Ort, Lust auf Tanz, zunächst Teilnehmerin. Nebenbei hatte sie eine Zumba-Ausbildung absolviert, ohne konkrete Pläne und Hintergedanken. Bei einer #BeActive Night übernahm sie dann zum ersten Mal selbst eine Einheit – nervös, aber neugierig. Es wurde ein voller Erfolg. Heute leitet sie feste Zumba-Kurse, die regelmäßig voll sind. Ein Musterbeispiel dafür, wie aus einer #BeActive-Teilnehmerin eine dauerhafte Übungsleiterin werden kann. Für den TSV ist das ein seltener Glücksfall: denn viele Vereine suchen händeringend nach Menschen, die Verantwortung übernehmen.