Ulla Häfelinger verschiebt gerne für sich und andere die Grenzen des Älterwerdens und erklärt, warum sie sich den Tanztee als Trainingsform zurückwünschen würde.
Für das Gespräch mit Ulla Häfelinger stand ein kleines Zeitfenster in den Mittagsstunden offen. Morgens gab sie Pilates-Stunden, am frühen Abend dann wieder.
Dazwischen erzählt sie auch von anstehenden Workshops, für die sie das Programm entworfen hat und von ihrer Arbeit in der Seniorenabteilung des Badischen Turner-Bundes. So viel also zum Vorhaben der renommierten Trainerin und Buchautorin, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Oder eben zu ihrem gelebten Leitmotiv des Gesprächsthemas „Gesund und fit bleiben im Alter“. Denn das lautet so einfach wie fordernd: In Bewegung bleiben.
„Je älter ich werde, desto mehr und vielfältiger sollte ich mich bewegen“, sagt Ulla Häfelinger, selbst mittlerweile 76 Jahre alt.
Nun hat nicht mehr jeder Tag den oben genannten Rhythmus, tatsächlich gönnt sich die nahe Pforzheim lebende Badenerin schon länger viel mehr Zeit für sich als in jenen Jahren, die sie zu einer hoch angesehenen Referentin, Trainerin und Ausbilderin haben werden lassen. „Mein besonderes Fachgebiet ist das Wissen und Lehren des Beckenbodens“, sagt sie selbst mit Blick auf ihr Spezialgebiet, in dem der Deutsche Turner-Bund und andere Verbände auch heute noch ihre Expertise schätzen und gerne abrufen.