Auf politischer Ebene sind die Erwartungen hoch.
Erstmals verfügt die Bundesregierung über eine Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, die im Bundeskanzleramt angesiedelt ist. Mit dem "Zukunftspakt Ehrenamt" sollen Vereine steuerlich entlastet und von Berichtspflichten befreit werden. Holze begrüßt die Initiative, mahnt aber weitere Schritte an: "Datenschutz, Veranstaltungsrecht, steuerliche Auflagen – überall braucht es spürbare Vereinfachung."
Zugleich will die Stiftung den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft stärken. Geplant sind Roundtables mit Unternehmensvertretern, die Pro-Bono-Leistungen für Vereine anbieten, und Forschungsprojekte, die bürokratische Hemmnisse systematisch untersuchen. Holze spricht von einem "ökosystemischen Ansatz", bei dem Staat, Wirtschaft und Bürgerschaft gemeinsam Verantwortung tragen sollen.