Kein alltägliches Erlebnis
Wahrlich kein alltägliches Ereignis für die eher kleine Karl-Fischer-Sporthalle, mit der sich Erkelenz in der Tuju-Finalhistorie hinter Arenen in Berlin und Leipzig einreiht. Aber vom Gesamtaufbau gibt es glaube ich wenig besser ausgestattete Orte für so ein Finale
, sagt Jenny Breuer. Denn für das Bundesfinale steht die gesamte Schulanlage zur Verfügung, wodurch Schlaf- und Verpflegungsräume fußläufig zur Wettkampfhalle sind. Dass der Vater einer Akrobatin auch der Bürgermeister ist, war bei der Planung sicher nicht von Nachteil. Aber letztlich ist es das starke Engagement des TV Erkelenz, das die 700-Jahr-Feier der im Rheinland nahe Mönchengladbach gelegenen 45.000-Einwohner-Stadt mit einer großen Show anreichert.
Generell bilden viele organisatorische und rechtliche Sachen eine besondere Herausforderung
, sagt Jenny Breuer: Da summieren sich viele Kleinigkeiten, die man erstmal gar nicht so auf dem Schirm hat.
Seien es Pläne für Fluchtwege oder Bestuhlung, seien es der Einsatz von Sanitäter*innen oder Parkplatzanweiser*innen. So summieren sich in der heißen Phase der Vorbereitung ein bis zwei Stunden organisatorische Planung am Tag zu den sechs bis zehn Wochenstunden, die Jenny Breuer beim TV Erkelenz als Trainerin der Showgruppe, aber auch für Calisthenics und Laufen einbringt. Wohlgemerkt neben dem Beruf, in dem sich die angehende Lehrerin gerade im Referendariat befindet.