"Ein paar kleine Bonbons für die Kinder", das sei wichtig bei all dem Hin und Her, sagt Jan Holze.
So suchen er und seine Frau, wenn sie beide oder einer von ihnen mit einem oder mehreren Söhnen unterwegs sind, jeweils besondere Freizeitbeschäftigungen heraus, denen sie sich gemeinsam nach den Sitzungen widmen. Ein Freizeitbad oder ein spannendes Museum etwa. Das sei auch für ihn selbst eine Bereicherung, sagt Jan Holze. "So beschäftigt man sich damit, was es vor Ort Spannendes gibt", während man sonst, allein unterwegs, nach dem Ende der Veranstaltungen nur schnell nach Hause strebt.
Der Nachwuchs sei so schon gut herumgekommen, als "Belastung" werde das von den Söhnen nicht empfunden. "Oskar fragt eher, wohin es als nächstes geht", sagt der Vater. Selbst die langen Reisen würden nicht als negativ angesehen, schließlich bedeuteten sie für ein einzelnes Kind "Exklusivzeit" mit einem Elternteil. Für Geschwisterkinder sei das wichtig, sagt Kerstin Holze, die selbst sechs jüngere Geschwister hat.
Jedes Wochenende werde gemeinsam und intensiv geplant, um möglichst alle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Mittlerweile blieben die Kinder öfter zu Hause, weil sie dort eigenen Hobbys nachgehen. Als sie noch kleiner waren, hatten Holzes ein paar Jahre lang eine Kinderfrau.