Ihre kognitive Beeinträchtigung erschwert Luisa u.a. soziale Kontakte, das Einprägen komplexer Abläufe, Lesen und Schreiben hat sie nie gelernt. Sie arbeitet in den Regensburger Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Lappersdorf, verrichtet gut und gerne ihre Tätigkeiten in der Metallabteilung und ist voll integriert. “Wirklich aufbIühen kann sie jedoch vor allem beim Sport. Und den fordert sie dann ggf. auch bei uns ein”, lacht Mutter Sandra Gref. Insgesamt sei die 23-Jährige mit den sportlichen Erfolgen sehr gereift, habe mehr Selbstbewusstsein und Selbständigkeit entwickelt.
Vorbild für gelebte Inklusion
Deshalb ist die sportliche Familie auch sehr dankbar für die Unterstützung, die ihr über das SOD Team und seine Events, vor allem aber hinsichtlich sportlicher Teilhabe und sichtbarer Inklusion zuteil wird. Auch dass die Stadt Regensburg nun mit Luisas Nominierung ins Team Regensburg ein wichtiges Zeichen setzt, ist ein bedeutender Schritt, Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen und Verständnis für einander zu schaffen. Gerade lokale Großveranstaltungen wie die Nationalen Spiele vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland – mit mehreren Tausend Teilnehmenden, Hunderten Volunteers und einem innovativen „Host-Town“-Programm für kommunale Gastgeber – wirken als gesellschaftliche Botschafter inklusiver Teilhabe und ziehen bundesweite Medienpräsenz und breite Aufmerksamkeit an.
Für die Zukunft will SOD die Wahrnehmung weiter erhöhen, Netzwerke und Partnerschaften aus Wirtschaft und Medien ausbauen und mit Projekten vor Ort noch mehr Menschen in Bewegung bringen – in Wettkämpfen, im Verein und in der gesamten Gesellschaft.
Sportliche Talente wie Luisa Egersdörfer zeigen, wie es geht.